Zauberwelt%252001_edited_edited.jpg

W.A. Mozart

 

die

  zauber

     flöte

19./20./21. August 2021

20.00 Uhr

Munotzinne Schaffhausen

Wiktor Bockman, Dirigent

Wiktor Bockman, Dirigent

Marcelo Buscaino, Regie

Marcelo Buscaino, Regie

Bernhard Bettermann, Erzähler

Bernhard Bettermann, Erzähler

Romina Kaap, Bühnenbild / Kostüme

Romina Kaap, Bühnenbild / Kostüme

Giulia Bolcato, Sopran

Giulia Bolcato, Sopran

Lucie Kaňková, Sopran

Lucie Kaňková, Sopran

Nicole Wacker, Sopran

Nicole Wacker, Sopran

Zoe Albrecht, Sopran

Zoe Albrecht, Sopran

Iva Bizeva, Sopran

Iva Bizeva, Sopran

Sonia Warzyńska-Dettlaff, Sopran

Sonia Warzyńska-Dettlaff, Sopran

Nadeshda Spaskaja, Sopran

Nadeshda Spaskaja, Sopran

Alexandra Stankovic, Sopran

Alexandra Stankovic, Sopran

Daniela Stoll, Sopran

Daniela Stoll, Sopran

Olena Romaniv, Sopran

Olena Romaniv, Sopran

Brigitte Tornay, Sopran

Brigitte Tornay, Sopran

Jana Markovic, Mezzosopran

Jana Markovic, Mezzosopran

Selina Maria Batliner, Sopran

Selina Maria Batliner, Sopran

Zoya Petrova, Sopran

Zoya Petrova, Sopran

Maria-Eunju Park, Sopran

Maria-Eunju Park, Sopran

Jaeil Kim, Tenor

Jaeil Kim, Tenor

Dimitri Altuxov, Tenor

Dimitri Altuxov, Tenor

Emanuel Heitz, Tenor

Emanuel Heitz, Tenor

Cornelius Lewenberg, Bariton

Cornelius Lewenberg, Bariton

Florian Conze, Bariton

Florian Conze, Bariton

Jonas Jud, Bass

Jonas Jud, Bass

Raphaël Jardin, Tenor

Raphaël Jardin, Tenor

Andreas Künkel, Bass

Andreas Künkel, Bass

BESETZUNG:

Musikalische Leitung - Wiktor Bockman

Regie - Marcelo Buscaino

Erzähler - Bernhard Bettermann

Chorleitung - Jana Vassilenko

Bühnenbild / Kostüme - Romina Kaap

Königin der Nacht - Giulia Bolcato/Lucie Kaňková/Nicole Wacker/Zoe Albrecht/Iva Bizeva

Pamina - Sonia Warzyńska-Dettlaff/Nadeshda Spaskaja/Alexandra Stankovic

Erste Dame - Daniela Stoll/Olena Romaniv/Brigitte Tornay

Zweite Dame - Selina Maria Batliner

Dritte Dame - Jana Markovic

Papagena - Zoya Petrova/Maria-Eunju Park

Tamino - Jaeil Kim/Dimitri Altuxov/Emanuel Heitz

Papageno - Cornelius Lewenberg/Florian Conze

Sarastro - Jonas Jud

Monostatos - Raphaël Jardin

Priester/Sprecher - Andreas Künkel

CHOR:

Chor der Oper Lemberg / Schaffhauser Konzertchor /

Chor "Weisse Nächte"- Zürich

ORCHESTER:

Sinfonieorchester der Opernspiele Munot

(Lemberger Virtuosen)

„Die Zauberflöte“ – mehr als nur ein Märchen


Drei Akkorde – Es-Dur. So beginnt die Zauberflöte und ein Gefühl zwischen Erwartung und Betroffenheit stellt sich ein. Mozart selbst dirigierte am 30. September 1791 die erste Aufführung. Er starb wenige Wochen später, hat aber noch den großen und ständig wachsenden Erfolg seiner Oper erlebt. Er wusste: Die Sprache seiner Musik war angekommen. Sprache vermittelt auch Inhalte, und diese wiederum lassen die unterschiedlichsten Interpretationen zu – insbesondere, was „Die Zauberflöte“ angeht. Der junge Prinz Tamino entflammt in Liebe zu Tamina, von der er zunächst nur ein Bild sieht. Ein gefahrvoller Weg der Prüfung, Wandlung und Reifung liegt vor ihm, ehe sich diese Liebe erfüllen kann. Geht es um Initiationsriten und Mysterienspiele, um zeitgeschichtliche Spuren und Mozarts Nähe zu den Freimaurern? Wir treffen auf seinen »gefiederten« Weggefährten Papageno, der sich in unbekümmerter Natürlichkeit eine Papagena erträumt, die ihm nicht nur die Einsamkeit nehmen, sondern ein glückliches Familienleben mit reichem Kindersegen bescheren soll.
Kommt hier eher das Märchenhafte in Betracht? Wir werden Zeuge des erbitterten Kampfes um Pamina, der zwischen der rachsüchtigen Königin der Nacht und dem edelmütigen Sarastro ausgetragen wird, musikalisch inszeniert in dramatischen Soprankoloraturen mit höchstem Schwierigkeitsgrad und den ungewöhnlich tiefen Bassmelodien des Sarastro. Was ist gemeint: Was ist gut, was ist böse? Oder ist es ein Sowohl-als-auch? Die Interpretationsansätze sind nicht nur zahlreich, sondern zum Teil in sich widersprüchlich. Aber das Vorwissen bei einer Oper, die in ihrem Ablauf weder geographisch, noch zeitlich verortet werden kann, ist sicher nicht entscheidend. Vielmehr öffnet sich uns ein Klangraum, in dem die Musik, jenseits der Handlung, immer und vor allem den Menschen, den Einzelnen meint und mit der ihr eigenen Sprache erreichen will und wird.
Emanuel Schikaneder, Theaterdirektor, Schauspieler, Sänger und Dichter zog in seinem Text alle Register der theatralen und bühnentechnischen Möglichkeiten, indem er Phantastisches mit Realem und Philosophisches mit Alltäglichem verband und etwas schuf, das auch heute noch überzeugt und berührt.

TICKETS:

Logo_OSM.png

Schaffhauserland Tourismus

Herrenacker 15

8200 Schaffhausen

Telefon: 052 632 40 20

ADS_Favicon05.png
  • Schwarz Facebook Icon

© Opernspiele Munot 2015 - 2020